resident evil: apocalypse
Film: Resident Evil: Apocalypse
Fassung: Highlight Einzel-DVD (extended)
Freigabe: KJ
Plot: Nachdem Alice die Flucht aus dem Hive überlebt hat hieß es zunächst sie käme in Karantäne, doch in wahrheit wurde sie Opfer von T-Virus Experimenten an ihr. Ebenso der zweite Überlebende, wellcher nun unter dem Namen Nemisis bekannt ist.
Nach ihrer Flucht aus dem Krankenhaus muss Alice feststellen, das die gesamte Stadt von Virus befallen und so dem Untergang geweiht ist. Die Umbrella Corp. Hat das Gebiet abgeriegelt um die Ausbreituung zu unterbinden. Bevor sie die Stadt jedoch mit einem nuklearen Sprengkopf “desinfizieren” nutzen sie die chaotische Situation, um die Kampfstärke von Nemisis und Alice auf dioe Probe zu stellen. Ganz zum Leidwesen der wenigen Überlebenden, die Verzweifelt gegen die Zombiescharen um ihr Leben kämpfen.
Review: Der zweite Teil der Serie schlägt einen komplett anderen Weg ein. Die Rätsel um den Virus sind bereits aufgeklärt und die dem Zuschauer bekannt. Der Survival-Horror ist beinahe Geschichte und die wenigen Momente in der man die Angst der Protagonisten spüren konnte lassen sich an einer Hand abzählen. Die neue, noch kampfstärkere Alice, die in Matrix-artigen Fights keine Zweifel aufkommen lässt wer das Geschehen diktiert gibt dem Film zeitweise eher Züge von Tomb Raider als von Resident Evil. Der von aussen kontrollierbare Nemesis, das hoffnungsvolle T-Virus Projekt von der Umbrella Corp. wirkt wie ein technisch frisierter Uruk-Hai mit Eraser Bewaffnung. In ihrem finalen Show-Kampf zwischen ihm und Alice ist zwar spektakulär, doch am ende einfach albern, als sie sich Verbünden und zusammen Jagd auf ihre “Erschaffer” machen.
die neuen charaktere sind zum Teil auch ziemlich künstlich cool erzeugt. Der lässige Schwarze, der immer einen lockeren Spruch auf Lager und sonst nichts in der Hose hat oder die äusserst sexy aussehende Brunette die auch noch haar-genauso gekleidet ist wie ihr allzu offensichtliches Vorbild Lara Croft.
Wenn man sich das alles vor Augen hält stellt sich einem unweigerlich die Frage: Ist das wirklich Resident Evil? Nein! Es ist ein teilweise nett inszinierter Zombie-Actionfilm, der sogar noch logisch mit dem vorherigen Teil verknüpft ist, doch hat es mit dem, was man von den Videospielen erwartet kaum noch etwas zu tun. In der Schule heißt es wenn man in einer Mathearbeit statt den Aufgaben eine Interpretation von Goethes Faust schreibt: Thema verfehlt, 6! Immerhin ist das Ziel im Hintergrund immer, noch die flucht aus einer von Zombies versuchten Stadt, aberr damit ist es das auch schon gewesen.
Das Bild ist dank neuer HD Abtastung sehr schön für ein SD Medium. Selbst bei den sehr dunklen Szenen gibt es keinerlei Bildrauschen. Der Ton ist dafür nicht mehr so gut wie beim ersten Teil. Der Lautstärkepegel zwischen Umgebungsgeräuschen und Sprache ist viel zu hoch. entweder man versteht kein Wort oder einem platzt das Trommelfell sobald geschossen wird.
Wertung:
Film: 4/10
Bild: 8/10
Ton: 5/10
Ausstattung: 7/10
gesamt: 5,6/10