Archive for the ‘Medium’ Category

bandits

Freitag, Juni 13th, 2008

BanditsFilm: Bandits
Fassung: Constantin (Einzel-DVD)
Freigabe: FSK 12

Plot: Joe (Bruce Willis) und Terry (Billy Bob Thornton) sind Bankräuber. Doch wie das Schicksal es so will sitzen sie zusammen im Gefängnis. Als eines Tages Bauarbeiten auf dem Hof stattfinden erkennt Joe die Chance und das ungleiche Paar flieht Hals über Kopf und beginnt eine Reihe von Bankrauben, die sie nicht nur auf der Fahndungsliste immer weiter nach oben treibt, sondern gleichzeitig zu einer Art Prominenten macht. Ihre Vorgehensweise: Am Abend vor dem Coup den Bankmanager kidnappen und morgens früh mit ihm zusammen gefahrlos in die Bank spazieren.
Die Masche scheint wasserfest zu sein, bis eines Tages zufällig die Hausfrau Kate (Cate Blanchett) in ihr Leben tritt und in der ganzen Sache eine Chance zum Ausbruch aus ihrem langweiligen alltag sieht.

Review:Als Joe und Terry aus dem Gefänginis fliehen und eh schon die Polizei dicht auf dem Fersen haben, wieso dann nicht einfach die Chance nutzen und unterwegs, mit nichts anderem als einem Textmarker bewaffnet, schnell noch eine Bankausrauben? Die Idee ist so originell, wie auch der Rest des Films. Der gleichzeitig beherrschte und unberechenbare Joe - exzellent gespielt von Bruce Willis - und der hitzköpfige Angsthase und Hypochonder Terry sind ein Bankräuber-Paar, das schon allein genug Zündstoff für eine rasante Actionkomödie enthält. Doch nachdem die beiden noch auf die geheimnisvolle Kate treffen, erlebt der Zuschauer eine turbolente Geschichte zwischen spannenden kriminellen Parts mit wahnwitzigen Raubüberfällen und Verfolgungsjagden und einer unlgaublichen Dreiecksbeziehung, die sich nach und nach zwischen den Drei entwickelt. Das führt einerseits zu einer verwirrten Frau, die nicht weiß wo ihr der Kopf steht und andererseits zu zwei rivalisierenden Männern die sich um das Weibchen streiten. Eine Konstellation die auf Dauer nur in einem Desaster enden kann, wie Terry schon frühzeitig realisiert: “She is an iceberg waiting for the Titanic.”
Durch die Medien gepusht werden sie schnell landesweit bekannt und bekommen ihre eigenen Fans. Hier wird die Sensationsgeilheit vieler amerikanischer Fernsehzuschauer ordentlich auf die Schippe genommen und den ganzen Film über sieht man immer wieder Ausschnitte einer TV Show, in der ein Sensationsreporter alles andere als originalgetreu über die Banküberfälle berichtet.
Am Ende, bei ihrem letzten Coup geht der Plan erstmals ordentlich nach hinten los und als sei es damit nicht genug, gibt es zeitgleich einen Ausbruch aller angestauten Emotionen bei den beiden Protagonisten, welcher in einem unerwarteten Finale endet.
Das Bild auf der DVD kann mit der inhaltlichen Qualität des Films leider nicht mithalten. Es ist oft unscharf und die Farben hat man auch schon wesentlich besser erlebt. Der Ton hingegen ist gut und der Soundtrack mit bekannten Hits von U2 bis hin zu Bill Weathers scheint für jede Situation perfekt gewählt zu sein. So schafft Just the Two of Us beispielsweise in Anbetracht der Dreiecksbeziehung einen herrlichen Kontrast.
Alles in allem ist Bandits ein sowohl lustiges, als auch emotionales Actionfeuerwerk, das jeder einmal gesehen haben sollte.

Wertung:
Film: 9/10
Bild: 5/10
Ton: 9/10
Ausstattung: 6/10
gesamt: 7,6/10

pans labyrinth

Samstag, Mai 24th, 2008

Pans LabyrinthFilm: Pans Labyrinth
Fassung: Senator (HD DVD)
Freigabe: FSK 16

Plot: 1944 ist der spanische Bürgerkrieg offiziell beendet. Inoffiziell muss das Militär jedoch noch einige Splittergruppen von Rebellen bekämpfen, die sich weiterhin zur Wehr setzten. Der skrupellose Hauptmann Vidal ist Befehlshaber einer Milizgruppe, die in den Bergen nach ihnen suchen und sie mit allen Mitteln bekämpft. Als seine totkranke Ehefrau kurz vor der Geburt seines Sohnes steht lässt er sie und seine Stieftochter Ofelia (Ivana Baquero) zu sich ins Lager bringen. Das junge Mädchen liest leidenschaftlich gerne Märchenbücher über Feen und ähnliche Wesen und findet kurz nach ihrer Ankunft im Wald ein altes, geheimnisvolles Labyrinth in dem sie Bekanntschaft mit einem Pan macht. Dieser offenbart ihr, dass sie kein Mensch, sondern die Prinzessin eines unterirdischen Reiches ist, die seit einiger Zeit auf der Erdoberfläche verschollen ist. Um sie wieder in ihr Königreich, in dem ihr Vater der König geduldig auf sie wartet, eintreten zu lassen legt der Pan Ofelia drei Prüfungen auf, die bis zum nächsten Vollmond absolviert werden müssen.

Review: Pans Labyrinth schafft eine Verbindung zwischen der Fantasie-Märchenwelt eines jungen Mädchens und dem grausamen Kampf gegen die Rebellen in den Bergen Spaniens nach dem nationalen Bürgerkrieg. Somit gibt es zwei Haupthandlungsstränge die parallel neben einander herlaufen. Bei dem einem steht der eiskalte, bösartige und schmierige Hauptmann Vidal im Mittelpunkt. Sein - fast schon persönlicher - Kampf gegen die Rebellen ausserhalb, aber auch innerhalb des Lagers und seine Gier nach dem Sohn den seine Frau für ihn austrägt. Die Figur wird zu keiner Zeit so dargestellt, dass sie dem Zuschauer irgendwie sympathisch werden könnte. Von Beginn an wirkt er überheblich und gefühlskalt. Selbst seinen Folterwerkzeugen scheint er mehr Liebe entgegen zu bringen als seiner sterbenden Frau und deren Tochter. Auch wenn die Geschichte um den innoffziellen Bürgerkrieg nicht schlecht inzeniert ist wirkt sie dennoch unausgereift und zu langatmig. Sie steht einfach viel zu sehr im Vordergrund und verdrängt die Geschichte um Ofelia buchstäblich.
Damit wären wir bei dem zweiten Handlungsstrang. Ofelias Märchenwelt in der sie die Prüfungen des Pan bestehen muss. Anfänglich entdeckt das furchtlose Mädchen vereinzelt kleine Feen und man wird langsam in eine mysteriöse, zweifelhafte Welt voller unheimlicher Wesen eingeführt. Die Prüfungen ansich scheinen relativ simpel. Rette einen Baum indem du die Kröte besiegst, begib dich in einen geheimen Raum und besorge von dort ein Messer. Es ist das fragwürdige Unbekannte, was eine beklemmende, aber auch faszinierende Spannung erzeugt. Und das alles in einer Umgebung die bis ins kleinste Details liebevoll und eingehend erschaffen wurde. Bis zum Schluss wird der man im Zweifel gelassen wird, ob es sich um eine echte zweite Realität oder nur die Fantasie - oder besser gesagt die Realitätsflucht - eines kleinen Mädchens handelt.
Es ist sehr schade, dass die schöne Fantasiewelt die um Ofelia geschaffen wurde so von der Kriegsgeschichte in den Schatten gestellt wird. Zu schnell sind die entsprechenden Szenen vorbei und geraten durch die Jagd nach den Rebellen fast in Vergessenheit. Man hat fast das Gefühl, es wurde zu viel Wert darauf gelegt, dass Vidal dem Zuschauer unsympathisch ist. Laufend wird eine neue schlechte Eigenschaft von ihm vorgeführt und man verbringt (zu) lange Teile des Films damit einem selbstherrlichen Kriegsmann bei der doch eher langweiligen Arbeit zuzusehen. Mit einer besseren Abwägung zwischen den Plots hätte man noch deutlich mehr mit dem Film erreichen können.
Das Bild der HD DVD ist erstklassig. Der detailreichtum und die zeitweilige Farbenpracht kommt bei der extremen Schärfe perfekt zu Geltung. Lediglich an einigen Stellen ist das Bild etwas zu dunkel geraten.

Wertung:
Film: 6/10
HD Bild: 9/10
Ton: 8/10
Ausstattung: 7/10
gesamt: 7,2/10

the island

Mittwoch, März 26th, 2008

The IslandFilm: The Island
Fassung: Warner Bros. Blu-ray
Freigabe: FSK 16

Plot: Die Contamination hat die Atmosphäre der Erde verpestet und das Leben an der freien Luft unmöglich gemacht. Der einzige Ort an dem die Menschen noch normal leben können ist die berüchtigte Insel, auf die die wenigen Überlebenden auf Grund von Platzmangel per Lotterie geschickt werden. Das zumindest glauben sie. Doch die Realität sieht gewaltig anders aus. In Wahrheit sind sie Klone von den Reichen und Schönen der Aussenwelt und dienen als Lebensversicherung, um bei Bedarf ausgeschlachtet zu werden. Der Öffentlichkeit sind die Hintergründe um die künstlich erzeugten Organe jedoch unbekannt.
Als einer der Klone, Lincoln Six Echo (Ewan McGregor) hinter das Geheimnis seiner Existenz kommt und ihm zusammen mit Jordan Two Delta (Scarlett Johansson) die Flucht aus dem unterirdischen Komplex gelingt, beginnt einer seits die Hetzjagd nach den beiden, um einen Skandal zu vermeiden und anderer seits die Ursachenforschung, wie es dazu kommen konnte. Doch anstatt sich zu verstecken versuchen die beiden Flüchtigen die ganze Organisation auffliegen zu lassen.

Review: Bei The Island wird ein wahrlich düsteres Zukunftsszenario erschaffen. Alles erscheint sehr real. Die Idee, die Technik, die Motive und genau das macht es teilweise so erschreckend. Die Klone, die nichts weiter als Brutkästen oder Organ-Ersatzteillager sind und von ihren Machern kühl nur als Produkte bezeichnet werden leben in einer Schein-Realität, die in Wahrheit das reinste Schlachthaus ist. Die kalte Professionalität, die die Ärzte beim Ausweiden lebendiger Menschen an den Tag legen ist schockierend dargestellt. Es ist schon etwas makaber, dass die Lotterie, die den Klonen Glück und Freiheit verspricht ihr eigentliches Todesurteil darstellt. Der Wunsch den Tod auszutricksen und Gott zu spielen, welcher schon während des Films als the new American Dream betitelt wird steht die ganze Zeit stark in der Kritik.
Die Geschichte ist exzellent aufgebaut. Der Zuschauer, der anfangs selbst im Dunkeln tappt, beginnt quasi parallel mit Licoln Six Echo zu zweifeln und dann langsam die grausame Wahrheit zu realiseren. Sobald dann die Karten auf dem Tisch liegen und Lincoln seine Freundin Jordan Two Delta fast in letzter Minute vor ihrer todbringenden “Inselreise” rettet, beginnt eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit den beiden und den Söldnern die der Konzern angeheuert hat. Ganz in der Manier von Action-Ikone Michael Bay bleibt dabei kein Stein auf dem anderen und dem Zuschauer kaum Zeit zum Luft holen.
In der realen Welt findet man ebenso eine sehr glaubhafte Zukunftsvision vor. Oft sind Science Fiction Szenarien sehr abgedreht und selbst nur zwanzig Jahre in der Zukunft beamen sich die Leute durch die Weltgeschichte und von dem Hier und Jetzt ist nichts mehr vorhanden. Bay hat es hier allerdings geschafft eine sehr ausgewogene Mischung aus Gegenwart und Zukunftstechnologie zu kreiren. Mal fliegen die Helden auf Raketenbikes durch Los Angeles und ein anderes mal sitzen sie in einem Musclecar Pickup, welcher zur heutigen Zeit schon fast Oldtimerwert hat. Desweiteren wird einem schon die kommende Marktmacht von Microsoft, mit MSN Infoterminals an den Straßenecken und einem imposanten Microsoft-Tower in Downtown L.A vor Augen geführt.
Man kann nicht nur behaupten, dass The Island für Bays Verhältnisse aussergewöhnlich viel Tiefgang hat, sondern es trifft sogar allgemein für einen Hollywood Actionfilm zu. Die Geschichte ist spannend und dramatisch, jedoch auch einzigartig und bewegend, ohne dabei einen der Punkte zu überreizen. Selbst die Komik mit zwei vollkommen weltfremden Klonen die in eine unbekannte, zivilisierte Welt eintreten kommt nicht zu kurz.
Die schauspielerische Leistung der beiden Hauptpersonen ist spitze. Scarlett Johansson beweist erstmals, dass sie auch als Mainstream Actiondarstellerin eine super Figur abgibt und man kann auf ihre kommende Hauptrolle in Frank Millers The Spirit nur gespannt sein. Der doppelte McGregor der mit sich selbst als Klon und Spender spricht und dabei zwischen schottischen und amerikanischen Akzent wechselt ist ebenso fantastisch. Ein Aspekt, der aber nur im Originalton richtig zur Geltung kommt.
Das HD Bild der Blu-ray ist phänomenal. Gestochen scharfe, farbenfrohe Bilder und selbst bei schnellen Aufnahmen und Schnitten sinkt das Niveau nicht herab. Man kann ohne sich dabei zu weit aus dem Fenster zu lehnen behaupten, dass es sich hier um eines der Referenz HD-Medien nach momentanem Stand handelt. Der Ton ist gut, kann mit der Qualität des Bildes aber nicht Schritt halten. Zwar besitzt der Film viele gute Umgebungsgeräusche, allerdings wirken Actionszenen zu leise. Fast so als wären sie in ihrer Lautstärke unterdrückt. Das genaue Gegenteil von der weit verbreiteten Krankheit, bei der die Sprache viel zu leise ist.

Wertung:
Film: 10/10
HD Bild: 10/10
Ton: 7/10
Ausstattung: 6/10

gesamt: 8,6/10

the curse of the jade scorpion

Dienstag, März 25th, 2008

Curse of theJade ScorpionFilm: The Curse of the Jade Scorpion
Fassung: VCL Einzel-DVD
Freigabe: FSK 6

Plot: Im Jahre 1940 führt das Schicksal C.W. Briggs (Woody Allen) und Betty Ann Fitzgerald (Helen Hunt) als Arbeitskollegen in der Sicherheits- und Ermittlungsabteilung einer Versicherung zusammen. Doch anstatt auf irgendeine Art und Weise Freundschaft zu schließen können die beiden sich auf den Tod nicht ausstehen. Als sie jedoch bei einer innerbetrieblichen Feier von einem zweitklassischen Jahrmark-Magier hypnotisiert und mit einem Codewort belegt werden, hören sie nicht nur auf die Anweisung sich gegenseitig von ganzem Herzen zu lieben, sondern auch auf jeden weiteren Befehl. Was als Party-Gag beginnt, macht sie allerdings schnell zum kriminellen Werkzeug. Wegen ihres umfangreichen Wissens über die Sicherheitssysteme in wohlhabenden Anwesen nutzt der Zauberer sie nach Ende der Show regelmäßig als fernsteuerbare Marionetten für Juwelendiebstähle bei den Klienten der eigenen Versicherung. Doch es dauert nicht lange, bis sie ins Visier der Ermittler geraten.

Review: The Curse of the Jade Scorpion basiert auf einer äusserst originellen Idee. Ein Magier belegt zwei Versicherungsdetektive mit einem Hypnosekodewort und befielt ihnen heimlich per Telefon in Nacht und Nebel Aktionen Juwelen zu stehlen, ohne dass auch nur irgendwer Verdacht schöpft. Woody Allen beeindruckt gleichermaßen als Hauptdarsteller, Regisseur und Produzent des Films. Die schauspielerischen Talente des Altmeisters stehen ausser Frage und somit liefert sich die Quasselstrippe mit einer würdigen Gegenspielerin Helen Hunt ein ums andere Mal zum schreien komische Wortgefechte, die vor Schlagfertigkeit nur so strotzen. - Don’t worry. Germs can’t live in your bloodstream. It’s too cold! - Man merkt trotzdem schnell, dass die beiden mehr verbindet. Allem Anschein nach hält Miss Fitzgerald ihn zwar für einen chauvinistischen, gealterten Macho und C.W. fühlt sich von einer derart starken Frau bedroht, doch ganz nach dem Prinzip “Gegensätze ziehen sich an” herrscht zwischen den beiden eine Art Hassliebe, die mehr und mehr in echte Zuneigung ummünzt, auch wenn ihre gegenseitige Hilfe oft eher gequält erscheint. Die Tatsache, dass sie im Trance-Zustand tiefe Gefühle für einander hegen und in der Regel nur einer zur Zeit betroffen ist treibt die Komik auf die Spitze.
Auch die weiteren Rollen sind mit Dan Akroyd und der beeindruckenden Charlize Theron als laszive Femme fatal perfekt besetzt.
Durch die vielen wahnwitzigen Dialoge, gut inszenierte Spannung und die ungewöhnliche Geschichte bietet der Film in der toll erzeugten Kulisse der 40er Jahre durchweg eine nie wirklich anspruchsvoll werdene Unterhaltung. Lediglich das etwas zu kitischig geratene Ende passt nicht so ganz ins Bild und zum Stil Allens.
Tontechnisch ist der Film leider eine einzige Katastrophe. Englische und deutsche Sprache liegen wie bei Woody Allens Filme üblich nur in Mono 1.0 Tonspuren vor. Da kann auch die gut passende Filmmusik nicht mehr viel retten. Das Bild ist für DVD Verhältnisse jedoch top.

Wertung:
Film: 8/10
Bild: 9/10
Ton: 3/10
Ausstattung: 6/10

gesamt: 6,8/10

into the blue

Montag, März 24th, 2008

Into the BlueFilm: Into the Blue
Fassung: Sony Pictures Blu-ray (UK)
Freigabe: BBFC 15

Plot: Schatztaucher Jared (Paul Walker) lebt mit seiner Freundin Sam (Jessica Alba) auf den Bahamas am Strand. Auch wenn die beiden es nicht direkt als Problem empfinden fehlt es den beiden an einem geregelten Einkommen, denn Jared Schatzsuche ist seit geraumer Zeit nicht von Erfolg gekrönt. Da kommt der Fund eines antiken Säbels auf dem Meeresgrund bei einer Sightseeingtour mit zwei New Yorker Freunden gerade recht. Nach der Identifizierung der Waffe steigt die Vermutung, dass das bislang ungefundene Wrack des berühmten Piratenschiffes Zephyr ganz in der Nähe liegen könnte. Doch die Sache hat einen Haken. Nicht weit der Fundstelle machen die vier eine weitere Entdeckung. Ein abgestürztes Flugzeug mit einer großen Ladung Kokain, wodurch die Probleme vorprogrammiert scheinen.

Review: Der Film ist eine Mischung aus spannendem Thriller und eindrucksvollen, wunderschönes Unter- und Überwasserbildern der Bahamas. Sunnyboy Jared lebt den Traum vieler Männer. Sorglos und unbekümmert am Strand des Paradises und darüber hinaus noch mit einer wunderhübschen, zuckersüßen Frau an seiner Seite. Und es wird auch kein Geheimnis um die sexuelle Anziehungskraft der beiden gemacht. Oft und lange beobachtet man die Darsteller leicht bekleidet beim tauchen in der idyllischen Unterwasserwelt der Karibik. Schon alleine das macht den Film für Männer und Frauen gleichermaßen sehenswert. Jessica Alba als Badenixe im knappen Bikini trieft nur so vor Sexappeal.
Aber der Film bietet noch mehr, als nur schöne Menschen beim Baden. Die Geschichte ist zwar recht simpel, aber dennoch interessant und spannend und hat kaum nennenswerte Längen. Die Personen werden in eine klassische Zwickmühle gesteckt. Um das vermutete Wrack für sich beanspruchen zu können, müssen sie es zu erst finden und begeben sich dabei in Teufelsküche, weil sie das mit Kokain beladene Flugzeug nicht melden können. Dazu kommt noch die Verlockung des Rauschgiftes, über dass die vier Charaktere völlig unterschiedlich urteilen. Wärend Sam und Jared die Drogen ablehnen, wollen ihre beiden Freunde aus der Großstadt das Zeug lieber zu Geld machen oder zum Eigengebrauch nutzen.
Die ganze Story um das Kokain, ein Piratenwrack, die Kokurenz der Schatzsucher, Drogendealer und Streitigkeiten untereinander spitzt sich unter Palmen am seichten türkisen Wasser vom Golf von Mexiko gekonnt zu.
Ein Film der dertige Stimmungen durch seine Bilder vermittelt und einen praktisch ins Urlaubsfeeling versetzt ist im Prinzip genau das richtige für ein HD Filmerlebnis. Die Bilder sehen unter und über Wasser gestochen scharf und farbenfroh aus. Man spürt förmlich die Wärme der Sonnenstrahlen und träumt von Strand und Meer. Nur in seltenen Szenen kann das Bild dieses hohe Niveau nicht halt.
Gelungen ist auch der Ton in unkomprimiertem PCM Bitstream. Man schließe einfach die Augen und stelle sich vor man wäre an der See.
Enttäuschend wie bei vielen Blu-ray Filmen ist auch hier die Ausstattung. Nicht ein einziges Extra und keine optionalen Sprachen sind schon ein wenig mager. Lediglich viele Untertitel sind vorhanden. Den Deutschen sucht man jedoch vergebens.

Wertung:
Film: 8/10
HD Bild 9/10
Ton 9/10
Ausstattung 4/10

gesamt: 7,6/10

shooter

Freitag, März 14th, 2008

ShooterFilm: Shooter
Fassung: Paramount HD DVD
Freigabe: KJ

Plot: Bob Lee Swagger (Mark Wahlberg) ist einer der besten Scharfschützen der Welt. Nach dem Tod seines Spähers bei einem CIA Geheimeinsatz wurde er jedoch von der Regierung verleumnet und quittierte seine Dienst darauf hin, bis er eines Tages Besuch von einem Colonel bekommt, der seine Hilfe anfordert. Angeblich stünde das Leben des Präsidenten auf dem Spiel und man benötige sein Fachwissen, um das Attentat zu vereiteln. Bob willigt ein, tappt dabei allerdings in eine Falle, bei der er selbst als Schütze und Mörder beschuldigt wird. Auf seiner Flucht versucht der Ex-Marine seine Unschuld zu beweisen und Rache an den Drahtziehern des Komplotts zu nehmen, dem er selbst zum Opfer wurde.

Review: Der Film zeigt mehr als nur eine ausgeklügelte Verschwörungstheorie, bei der Bob Lee Swagger im Mittelpunkt steht. Hinter dem ganzen existiert noch einiges mehr. Ex-Militärs, CIA, FBI, Senatoren mit Operationen über den ganzen Globus verteilt. Nach und nach wird das Ganze aufgedeckt und ist darüber hinaus noch mit einer Menge Action gespickt, die sich wirklich sehen lassen kann. Seit Duell - Enemy at the Gates wurde die Vorgehensweise eines Heckenschützen - die Geduld, die Tarnung und die tödliche Präzision - nicht mehr so genau gezeigt wie in Shooter. Die knallarten Schießerein, die verwirrten und angsterfüllten Gegner die ihren Feind nicht entdecken können und dazu noch viel Nahkampf und Explosionen. Das alles macht den Film zu einem hervoragendem Popcorn-Actionkino der Extraklasse.
Was fehlt ist der Tiefgang bei den Charakteren. Zwar ist die Hauptperson, die von einem sehr guten Mark Wahlberg gespielt wird detailliert herausgearbeitet, doch bei teils wichtigen Nebenrollen, wie der Witwe seines verstorbenen Partners oder dem jungen FBI Agent der ihm nach dem Durchschauen der Verschwörung zur Seite steht, lässt der Film es ein wenig vermissen. Gerade bei solchen Beziehungen, in denen es in einer solch hitzigen Lage stark auf Vertrauen ankommt fragt man sich allzu oft wieso jemand dermaßen naiv sein Leben für einen eigentlich Fremden aufs Spiel setzt.
Vom Ton auf der HD DVD konnte man etwas mehr erwarten. Feuergefechten und den spektakulären Explosionen fehlt der Krawum-Effekt, der einen erst so richtig mitreißt. Die Bildqualität hingegen ist atemberaubend. Gestochenscharfe Bilder mit einer fast unerreichten Farbtiefe. Und das ganz und gar ohne Griseleffekte, Rauschen oder gar Artefaktbildung. Zu jeder Zeit kann sich der Film hier mit Referenzmedien wie der King Kong HD DVD oder der Blu-ray von Die Insel messen.

Wertung:
Film: 8/10
HD Bild: 10/10
Ton: 6/10
Ausstattung: 7/10

gesamt 7,8/10

a love song for bobby long

Montag, März 10th, 2008

A Love Song for Bobby LongFilm: A Love Song for Bobby Long
Fassung: Sony Pictures Einzel-DVD (US)
Freigabe: r-rated

Plot: Purslane Will (Scarlett Johansson) führt mit ihren jungen achtzehn Jahren ein schon sehr eigenständiges Leben. Zu ihrer Mutter hat sie seit Jahren keinen Kontakt und die Identität ihres Vaters ist ihr auch unbekannt. Als sie fast nebenläufig von ihrem Freund erfährt, dass ihre Mutter gestorben ist beschließt sie sich von ihm zu trennen, in ihre alte Heimat New Orleans zurück zu kehren und in dem Haus welches sie geerbt hat zu leben. Zu ihrer Überraschung leben dort beirets der gescheiterte Literaturprofessor Bobby Long (John Travolta) und sein ehemaliger Schüler Lawson (Garbiel Pines), die zu allem Überfluss auch noch ein ernstes Alkoholproblem haben und mehr dahin vegetieren als zu leben. Da laut Testament jedem ein Drittel der verwahrlosten Unterkunft gehört, entschließt sich Purslane nach kurzer Zeit dazu sich auf die kuriose Wohngemeinschaft einzulassen.

Review: Die skurile Geschichte der drei Protagonisten hat durchaus das Zeug zu einer Komödie. Stattdessen wurde daraus ein erstklassiges Drama geformt. Drei Personen in gänzlich unterschiedlichen Problemsituationen die nichts desto trotz kaum ähnlicher sein könnten. Bobby hat den größten Teil seines Lebens hinter sich. Durch einen unglücklichen Zwischenfall hat er alles was ihm lieb war verloren. Seine Frau. Seine Kinder. Seinen Job als Professor an der Universität. Wonach es ihm dürstet ist familärer Rückhalt und Menschen die ihn so akzeptieren wie er ist. Die Angst davor alleine zu Grunde zu gehen ertränkt er tagtäglich im Alkohol. Purslane hingegen steht noch am Anfang ihres Lebens und weiß bislang nichts damit anzufangen. Auch wenn sie es geschickt unterdrückt, ist deutlich zu spüren, dass sie eine Unterstützung, eben diese die ihr Mitglieder einer Familie geben können, sucht. Nachdem Bobby sie anfanglich noch mit aller Kraft versucht aus dem Haus zu vertreiben beginnt er erst zu realiseren, wie zerbrechlich und unsicher die junge Frau ist und auf ihn und Lawson angewiesen ist, der sich selbst wiederum für Bobbys Schicksal verantwortlich fühlt und mit einer Biographie über ihn seine Verbundenheit demonstriert.
Der Film zeigt wie sich langsam und problematisch zwischen Pruslane, Bobby und Lawson ein familiäres Verhältnis aufbaut. Die Umgebung mit der lebensfrohen und freilebigen Stadt New Orleans, in die die drei perfekt passen ist Gold wert. Der relaxte Lebenswandel unterstützt perfekt die langsame Entwicklung.
Die Spannung bezieht der Film aus gewissen Schlüsselmomenten, in denen die zerbrechlichen Verhältnisse schlagartig zerspringen könnten und es endet mit einer Enthüllung die ihre Leben für immer verändern soll.
Die schauspielerische Leistung von John Travolta ist erstklassig. Der alte dauerhaft verkaterte, frustrierte und grimmige Professor, der sich mit seinem Schützling bekannte Zitate um die Ohren haut und anfangs mit allen Mitteln versucht die ungebetene Mitbewohnerin loszuwerden, wirkt vollkommen authentisch. Auch Johansson spielt ihre Rolle hervorangend und vollkommen glaubwürdig.
Die Bildqualität ist kontrastreich, ruhig und für DVD Verhältnisse relativ scharf. Der Ton befindet sich auf ähnlich hohem Niveau. Alles in allem ein guter Film in einem sehr runden Gesamtpaket.

Wertung:
Film: 8/10
Bild: 8/10
Ton: 7/10
Ausstattung: 7/10

gesamt: 7,6/10

eyes wide shut

Sonntag, März 9th, 2008

Eyes wide shutFilm: Eyes wide shut
Fassung: Stanley Kubrick Collection (HD DVD)
Freigabe: FSK16

Plot: William Harford (Tom Cruise) ist ein erfolgreicher Hausarzt und glücklich mit der hübschen Alice (Nicole Kidman) verheiratet. Alles scheint perfekt. Nachdem sie ihm jedoch seh detailliert und ausführlich von ihren Sexträumen mit fremden Männern erzählt, wird der in seiner Würde verletzte Mann jedoch von Selbstzweifeln und fiktiven Bildern seiner fremdgehenden Frau geplagt. Unfähig sich in diesem Zustand neben sie ins Ehebett zu legen streift er allein und ziellos durch das New Yorker Nachtleben und landet über einen alten Studienfreund in einer zweifelhaften Gesellschaft von Maskierten, deren religiösanmutende, zeremonielle Sexparty ihn als fremden in eine äusserst bedrohliche Situation bringen.

Review: Eyes wide shut ist ein Thriller, der sich hauptsächlich auf der psychischen Ebene abspielt. Oft siegt man William lange durch die die Straßen wandern, mal verletzt, mal nachdenklich, mal voller Angst. Nachdem die einst so heile Welt, in der er seiner Frau blind vertrauen konnte nur durch ihre Träume über seinem Kopf zusammenbricht befindet sich der Arzt an einem sehr zerbrechlichen Punkt in seinem Leben. Auf seiner resultierenden Selbstfindungstour hat er all seine Bedenken abgelegt. So wird beispielsweise nur zwei mal etwas zufällig knapp ein Schäferstündchen mit Prostituierten verhindert. Ohne einen Gedanken an die ihm prophezeite Gefahr wagt sich William auf eine zeremonielle Party, deren veranstaltende Gesellschaft schon starke Züge einer Sekte oder eines Geheimbundes aufweisen. Mit der Hilfe einer Fremden gelingt es ihm zwar, der Strafe seines Einschleichens zu entkommen, erfährt nächsten Tag allerdings auch, dass sie noch in der selben Nacht gestorben ist. In einem Strudel aus Angst, Zweifel und Verfolgungswahn gerät er immer weiter an den Rande eines Zusammmenbruches.
Der Film ist genial inziniert. Langsame, ruhige Bilder zerren an den Nerven des Zuschauers und werden von einfachster Klaviermusik, die jeder Laie nach fünf Minuten Ausprobieren selber spielen könnte in ihrer Spannung auf die Spitze getrieben. Lange Pausen, das Warten und die Frage was gleich passieren wird. Befindet Will sind wirklich in Gefahr? Bildet er es sich nur ein? Wer oder was ist der anscheinend allwissende Geheimbund der seine Gedanken nicht mehr loslässt? Alles Fragen die zwar aufgeklärt werden, jedoch in einer Art und Weise die den Zuschauer auf Grund der vorherigen Geschehnisse zweifeln lassen, ob es der Wahrheit entspricht oder nur leere Ausreden sind. Die eigentliche Antwort bleibt also dem jenigen Zuschauer, der sich auf diese emotionale Achterbahnfahrt einlässt selbst überlassen.
Das Bild der HD DVD könnte deutlich besser sein. In den meisten Einstellungen wirkt es für High Definition Verhältnisse unscharf und viel zu grob. Besser als DVD Niveau ist es zwar noch alle Male, jedoch reicht es bei weitem nicht an das heran, was man von vielen anderen Filmen auf HD DVD oder Blu-ray gewohnt ist. Der Ton hingegen ist wunderbar. Der ansich sehr ruhige Film besitzt viele Umgebungsgeräusche und wird vor allem durch seine super eingesetzte Musik zu einem wahren Hörgenuss.

Wertung:
Film: 9/10
HD Bild: 5/10
Ton: 9/10
Ausstattung: 8/10

gesamt: 8/10

resident evil: extinction

Sonntag, März 9th, 2008

Resident Evil: extinctionFilm: Resident Evil: Extinction
Fassung: Constantin Einzel-DVD
Freigabe: KJ

Plot: Die Umbrella Corp. hat mit der Eindemmung des T-Viruses in Racoon City versagt und mittlerweile ist beinahe die gesamte Erde betroffen. Alice ist bewusst, dass sie wegen Testzwecken von den Überbleiseln der Umbrella Forscher gesucht wird und schlägt sich daher alleine durch, um nicht gefunden zu werden. Als sie jedoch zufällig auf einige bekannte Gesichter von der Flucht aus Racoon City stößt, die ihre Hilfe brauchen schließt sie sich ihnen an, bis sich ihren Aufenthaltsort nicht länger verbergen kann und die Umbrella mit samt eines neuen T-Virus Experimentes auf den Fersen hat.

Review: Die Welt ist durch die Ausbreitung des Viruses eine einzige Wüste geworden und das ganze Szenario erinnert an Horrorfilm-Klassiker wie 28 Days later oder Dawn of the Dead, mit einer gut erzeugten Endzeitstimmung. Alice’ Fähigkeiten sind nach dem zweiten Teil zwar noch weiter gestiegen, dennoch wirken sie realistischer und passender als beim Vorgänger. Der Einsatz von Seilen und Computertechnik wärend der Kämpfe wurde verringert und der Matrix-Effekt verschwindet weitesgehend. In der bedrückenden Atmosphäre steht der Überlebenskampf wieder deutlich im Vordergrund und wirkt nachvollziehbar.
Das Bild ähnlich wie im zweiten Teil für DVD Verhältnise klar und kontrastreich mit wenig Rauschen oder Körnung, auch bei großen einfarbigen Flächen wie beispielsweise den Sandwüsten. Der Ton kann ebenfalls überzeugen, wird an einigen Stellen allerdings ein wenig zu leise.
Für eine Erstauflage und Einzel-DVD Fassung ist die Ausstattung mit Making-of, Trailern und Audiokommentar mehr als akzeptabel.

Wertung:
Film: 7/10
Bild: 8/10
Ton: 6/10
Ausstattung: 7/10

gesamt: 7/10

resident evil: apocalypse

Donnerstag, März 6th, 2008

Resident Evil: ApocalypseFilm: Resident Evil: Apocalypse
Fassung: Highlight Einzel-DVD (extended)
Freigabe: KJ

Plot: Nachdem Alice die Flucht aus dem Hive überlebt hat hieß es zunächst sie käme in Karantäne, doch in wahrheit wurde sie Opfer von T-Virus Experimenten an ihr. Ebenso der zweite Überlebende, wellcher nun unter dem Namen Nemisis bekannt ist.
Nach ihrer Flucht aus dem Krankenhaus muss Alice feststellen, das die gesamte Stadt von Virus befallen und so dem Untergang geweiht ist. Die Umbrella Corp. Hat das Gebiet abgeriegelt um die Ausbreituung zu unterbinden. Bevor sie die Stadt jedoch mit einem nuklearen Sprengkopf “desinfizieren” nutzen sie die chaotische Situation, um die Kampfstärke von Nemisis und Alice auf dioe Probe zu stellen. Ganz zum Leidwesen der wenigen Überlebenden, die Verzweifelt gegen die Zombiescharen um ihr Leben kämpfen.

Review: Der zweite Teil der Serie schlägt einen komplett anderen Weg ein. Die Rätsel um den Virus sind bereits aufgeklärt und die dem Zuschauer bekannt. Der Survival-Horror ist beinahe Geschichte und die wenigen Momente in der man die Angst der Protagonisten spüren konnte lassen sich an einer Hand abzählen. Die neue, noch kampfstärkere Alice, die in Matrix-artigen Fights keine Zweifel aufkommen lässt wer das Geschehen diktiert gibt dem Film zeitweise eher Züge von Tomb Raider als von Resident Evil. Der von aussen kontrollierbare Nemesis, das hoffnungsvolle T-Virus Projekt von der Umbrella Corp. wirkt wie ein technisch frisierter Uruk-Hai mit Eraser Bewaffnung. In ihrem finalen Show-Kampf zwischen ihm und Alice ist zwar spektakulär, doch am ende einfach albern, als sie sich Verbünden und zusammen Jagd auf ihre “Erschaffer” machen.
die neuen charaktere sind zum Teil auch ziemlich künstlich cool erzeugt. Der lässige Schwarze, der immer einen lockeren Spruch auf Lager und sonst nichts in der Hose hat oder die äusserst sexy aussehende Brunette die auch noch haar-genauso gekleidet ist wie ihr allzu offensichtliches Vorbild Lara Croft.
Wenn man sich das alles vor Augen hält stellt sich einem unweigerlich die Frage: Ist das wirklich Resident Evil? Nein! Es ist ein teilweise nett inszinierter Zombie-Actionfilm, der sogar noch logisch mit dem vorherigen Teil verknüpft ist, doch hat es mit dem, was man von den Videospielen erwartet kaum noch etwas zu tun. In der Schule heißt es wenn man in einer Mathearbeit statt den Aufgaben eine Interpretation von Goethes Faust schreibt: Thema verfehlt, 6! Immerhin ist das Ziel im Hintergrund immer, noch die flucht aus einer von Zombies versuchten Stadt, aberr damit ist es das auch schon gewesen.
Das Bild ist dank neuer HD Abtastung sehr schön für ein SD Medium. Selbst bei den sehr dunklen Szenen gibt es keinerlei Bildrauschen. Der Ton ist dafür nicht mehr so gut wie beim ersten Teil. Der Lautstärkepegel zwischen Umgebungsgeräuschen und Sprache ist viel zu hoch. entweder man versteht kein Wort oder einem platzt das Trommelfell sobald geschossen wird.

Wertung:

Film: 4/10
Bild: 8/10
Ton: 5/10
Ausstattung: 7/10

gesamt: 5,6/10