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the curse of the jade scorpion

Dienstag, März 25th, 2008

Curse of theJade ScorpionFilm: The Curse of the Jade Scorpion
Fassung: VCL Einzel-DVD
Freigabe: FSK 6

Plot: Im Jahre 1940 führt das Schicksal C.W. Briggs (Woody Allen) und Betty Ann Fitzgerald (Helen Hunt) als Arbeitskollegen in der Sicherheits- und Ermittlungsabteilung einer Versicherung zusammen. Doch anstatt auf irgendeine Art und Weise Freundschaft zu schließen können die beiden sich auf den Tod nicht ausstehen. Als sie jedoch bei einer innerbetrieblichen Feier von einem zweitklassischen Jahrmark-Magier hypnotisiert und mit einem Codewort belegt werden, hören sie nicht nur auf die Anweisung sich gegenseitig von ganzem Herzen zu lieben, sondern auch auf jeden weiteren Befehl. Was als Party-Gag beginnt, macht sie allerdings schnell zum kriminellen Werkzeug. Wegen ihres umfangreichen Wissens über die Sicherheitssysteme in wohlhabenden Anwesen nutzt der Zauberer sie nach Ende der Show regelmäßig als fernsteuerbare Marionetten für Juwelendiebstähle bei den Klienten der eigenen Versicherung. Doch es dauert nicht lange, bis sie ins Visier der Ermittler geraten.

Review: The Curse of the Jade Scorpion basiert auf einer äusserst originellen Idee. Ein Magier belegt zwei Versicherungsdetektive mit einem Hypnosekodewort und befielt ihnen heimlich per Telefon in Nacht und Nebel Aktionen Juwelen zu stehlen, ohne dass auch nur irgendwer Verdacht schöpft. Woody Allen beeindruckt gleichermaßen als Hauptdarsteller, Regisseur und Produzent des Films. Die schauspielerischen Talente des Altmeisters stehen ausser Frage und somit liefert sich die Quasselstrippe mit einer würdigen Gegenspielerin Helen Hunt ein ums andere Mal zum schreien komische Wortgefechte, die vor Schlagfertigkeit nur so strotzen. - Don’t worry. Germs can’t live in your bloodstream. It’s too cold! - Man merkt trotzdem schnell, dass die beiden mehr verbindet. Allem Anschein nach hält Miss Fitzgerald ihn zwar für einen chauvinistischen, gealterten Macho und C.W. fühlt sich von einer derart starken Frau bedroht, doch ganz nach dem Prinzip “Gegensätze ziehen sich an” herrscht zwischen den beiden eine Art Hassliebe, die mehr und mehr in echte Zuneigung ummünzt, auch wenn ihre gegenseitige Hilfe oft eher gequält erscheint. Die Tatsache, dass sie im Trance-Zustand tiefe Gefühle für einander hegen und in der Regel nur einer zur Zeit betroffen ist treibt die Komik auf die Spitze.
Auch die weiteren Rollen sind mit Dan Akroyd und der beeindruckenden Charlize Theron als laszive Femme fatal perfekt besetzt.
Durch die vielen wahnwitzigen Dialoge, gut inszenierte Spannung und die ungewöhnliche Geschichte bietet der Film in der toll erzeugten Kulisse der 40er Jahre durchweg eine nie wirklich anspruchsvoll werdene Unterhaltung. Lediglich das etwas zu kitischig geratene Ende passt nicht so ganz ins Bild und zum Stil Allens.
Tontechnisch ist der Film leider eine einzige Katastrophe. Englische und deutsche Sprache liegen wie bei Woody Allens Filme üblich nur in Mono 1.0 Tonspuren vor. Da kann auch die gut passende Filmmusik nicht mehr viel retten. Das Bild ist für DVD Verhältnisse jedoch top.

Wertung:
Film: 8/10
Bild: 9/10
Ton: 3/10
Ausstattung: 6/10

gesamt: 6,8/10