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into the blue

Montag, März 24th, 2008

Into the BlueFilm: Into the Blue
Fassung: Sony Pictures Blu-ray (UK)
Freigabe: BBFC 15

Plot: Schatztaucher Jared (Paul Walker) lebt mit seiner Freundin Sam (Jessica Alba) auf den Bahamas am Strand. Auch wenn die beiden es nicht direkt als Problem empfinden fehlt es den beiden an einem geregelten Einkommen, denn Jared Schatzsuche ist seit geraumer Zeit nicht von Erfolg gekrönt. Da kommt der Fund eines antiken Säbels auf dem Meeresgrund bei einer Sightseeingtour mit zwei New Yorker Freunden gerade recht. Nach der Identifizierung der Waffe steigt die Vermutung, dass das bislang ungefundene Wrack des berühmten Piratenschiffes Zephyr ganz in der Nähe liegen könnte. Doch die Sache hat einen Haken. Nicht weit der Fundstelle machen die vier eine weitere Entdeckung. Ein abgestürztes Flugzeug mit einer großen Ladung Kokain, wodurch die Probleme vorprogrammiert scheinen.

Review: Der Film ist eine Mischung aus spannendem Thriller und eindrucksvollen, wunderschönes Unter- und Überwasserbildern der Bahamas. Sunnyboy Jared lebt den Traum vieler Männer. Sorglos und unbekümmert am Strand des Paradises und darüber hinaus noch mit einer wunderhübschen, zuckersüßen Frau an seiner Seite. Und es wird auch kein Geheimnis um die sexuelle Anziehungskraft der beiden gemacht. Oft und lange beobachtet man die Darsteller leicht bekleidet beim tauchen in der idyllischen Unterwasserwelt der Karibik. Schon alleine das macht den Film für Männer und Frauen gleichermaßen sehenswert. Jessica Alba als Badenixe im knappen Bikini trieft nur so vor Sexappeal.
Aber der Film bietet noch mehr, als nur schöne Menschen beim Baden. Die Geschichte ist zwar recht simpel, aber dennoch interessant und spannend und hat kaum nennenswerte Längen. Die Personen werden in eine klassische Zwickmühle gesteckt. Um das vermutete Wrack für sich beanspruchen zu können, müssen sie es zu erst finden und begeben sich dabei in Teufelsküche, weil sie das mit Kokain beladene Flugzeug nicht melden können. Dazu kommt noch die Verlockung des Rauschgiftes, über dass die vier Charaktere völlig unterschiedlich urteilen. Wärend Sam und Jared die Drogen ablehnen, wollen ihre beiden Freunde aus der Großstadt das Zeug lieber zu Geld machen oder zum Eigengebrauch nutzen.
Die ganze Story um das Kokain, ein Piratenwrack, die Kokurenz der Schatzsucher, Drogendealer und Streitigkeiten untereinander spitzt sich unter Palmen am seichten türkisen Wasser vom Golf von Mexiko gekonnt zu.
Ein Film der dertige Stimmungen durch seine Bilder vermittelt und einen praktisch ins Urlaubsfeeling versetzt ist im Prinzip genau das richtige für ein HD Filmerlebnis. Die Bilder sehen unter und über Wasser gestochen scharf und farbenfroh aus. Man spürt förmlich die Wärme der Sonnenstrahlen und träumt von Strand und Meer. Nur in seltenen Szenen kann das Bild dieses hohe Niveau nicht halt.
Gelungen ist auch der Ton in unkomprimiertem PCM Bitstream. Man schließe einfach die Augen und stelle sich vor man wäre an der See.
Enttäuschend wie bei vielen Blu-ray Filmen ist auch hier die Ausstattung. Nicht ein einziges Extra und keine optionalen Sprachen sind schon ein wenig mager. Lediglich viele Untertitel sind vorhanden. Den Deutschen sucht man jedoch vergebens.

Wertung:
Film: 8/10
HD Bild 9/10
Ton 9/10
Ausstattung 4/10

gesamt: 7,6/10

a love song for bobby long

Montag, März 10th, 2008

A Love Song for Bobby LongFilm: A Love Song for Bobby Long
Fassung: Sony Pictures Einzel-DVD (US)
Freigabe: r-rated

Plot: Purslane Will (Scarlett Johansson) führt mit ihren jungen achtzehn Jahren ein schon sehr eigenständiges Leben. Zu ihrer Mutter hat sie seit Jahren keinen Kontakt und die Identität ihres Vaters ist ihr auch unbekannt. Als sie fast nebenläufig von ihrem Freund erfährt, dass ihre Mutter gestorben ist beschließt sie sich von ihm zu trennen, in ihre alte Heimat New Orleans zurück zu kehren und in dem Haus welches sie geerbt hat zu leben. Zu ihrer Überraschung leben dort beirets der gescheiterte Literaturprofessor Bobby Long (John Travolta) und sein ehemaliger Schüler Lawson (Garbiel Pines), die zu allem Überfluss auch noch ein ernstes Alkoholproblem haben und mehr dahin vegetieren als zu leben. Da laut Testament jedem ein Drittel der verwahrlosten Unterkunft gehört, entschließt sich Purslane nach kurzer Zeit dazu sich auf die kuriose Wohngemeinschaft einzulassen.

Review: Die skurile Geschichte der drei Protagonisten hat durchaus das Zeug zu einer Komödie. Stattdessen wurde daraus ein erstklassiges Drama geformt. Drei Personen in gänzlich unterschiedlichen Problemsituationen die nichts desto trotz kaum ähnlicher sein könnten. Bobby hat den größten Teil seines Lebens hinter sich. Durch einen unglücklichen Zwischenfall hat er alles was ihm lieb war verloren. Seine Frau. Seine Kinder. Seinen Job als Professor an der Universität. Wonach es ihm dürstet ist familärer Rückhalt und Menschen die ihn so akzeptieren wie er ist. Die Angst davor alleine zu Grunde zu gehen ertränkt er tagtäglich im Alkohol. Purslane hingegen steht noch am Anfang ihres Lebens und weiß bislang nichts damit anzufangen. Auch wenn sie es geschickt unterdrückt, ist deutlich zu spüren, dass sie eine Unterstützung, eben diese die ihr Mitglieder einer Familie geben können, sucht. Nachdem Bobby sie anfanglich noch mit aller Kraft versucht aus dem Haus zu vertreiben beginnt er erst zu realiseren, wie zerbrechlich und unsicher die junge Frau ist und auf ihn und Lawson angewiesen ist, der sich selbst wiederum für Bobbys Schicksal verantwortlich fühlt und mit einer Biographie über ihn seine Verbundenheit demonstriert.
Der Film zeigt wie sich langsam und problematisch zwischen Pruslane, Bobby und Lawson ein familiäres Verhältnis aufbaut. Die Umgebung mit der lebensfrohen und freilebigen Stadt New Orleans, in die die drei perfekt passen ist Gold wert. Der relaxte Lebenswandel unterstützt perfekt die langsame Entwicklung.
Die Spannung bezieht der Film aus gewissen Schlüsselmomenten, in denen die zerbrechlichen Verhältnisse schlagartig zerspringen könnten und es endet mit einer Enthüllung die ihre Leben für immer verändern soll.
Die schauspielerische Leistung von John Travolta ist erstklassig. Der alte dauerhaft verkaterte, frustrierte und grimmige Professor, der sich mit seinem Schützling bekannte Zitate um die Ohren haut und anfangs mit allen Mitteln versucht die ungebetene Mitbewohnerin loszuwerden, wirkt vollkommen authentisch. Auch Johansson spielt ihre Rolle hervorangend und vollkommen glaubwürdig.
Die Bildqualität ist kontrastreich, ruhig und für DVD Verhältnisse relativ scharf. Der Ton befindet sich auf ähnlich hohem Niveau. Alles in allem ein guter Film in einem sehr runden Gesamtpaket.

Wertung:
Film: 8/10
Bild: 8/10
Ton: 7/10
Ausstattung: 7/10

gesamt: 7,6/10